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ALPINE CELEBRATION

SHOWCAR ALPINE CELEBRATION FEIERT PREMIERE IN LE MANS: Mit der Mittelmotor-Studie Alpine Celebration feiert die Renault Tochter Alpine ihr 60-jähriges Bestehen. Der kompakte Sportwagen vereint Stilelemente legendärer Klassiker der Marke aus Dieppe wie A110 und A310 mit modernen Designmerkmalen. Auch die blaue Karosserielackierung ist den historischen Vorbildern nachempfunden. Die Alpine Celebration besticht durch ihr klares, von fließenden Linien geprägtes Äußeres. Damit steht sie ganz in der Tradition der Alpine Modelle der Vergangenheit. An diese erinnern unter anderem der niedrige Karosserieaufbau, die flache Fronthaube, die skulptural geformten Flanken und die großflächige Heckscheibe. Insbesondere die legendäre A110, die sowohl Straßensportwagen als auch erfolgreiches Rennfahrzeug war, stand Pate für die Konzeptstudie.

Modernes Design mit historischen Zitaten: Zu den Designdetails der Studie zählen Doppelscheinwerfer hinter Glas und markante LED-Lichter, die an die kreuzförmig überklebten Zusatzscheinwerfer der historischen Rallye-Fahrzeuge von Alpine erinnern. Die flache, v-förmige Fronthaube ist wie bei der A110 durch eine zentrale Falte profiliert.

KRAFT UND EFFIZIENZ: Der dezente Spoiler verleiht der dynamisch gezeichneten Frontpartie zusätzliche Kraft und steigert die aerodynamische Effizienz. Weitere Stilelemente sind die scharf konturierten Seitenschweller. Effektvolles Detail: Die flachen Außenspiegel scheinen in ihren Gehäusen zu schweben, was den Eindruck von hoher aerodynamischer Effizienz verstärkt und auf die gewichtsoptimierte Bauweise der Studie hinweist. Spoiler, Spiegelgehäuse, Seitenschweller, Lufteinlassöffnungen und Heckdiffusor sind aus Sichtkarbon gefertigt.

Aufsehenerregende Felgen, kraftvolle Heckpartie: Das unverwechselbare Design der Felgen ist von den Rädern inspiriert, mit denen in den 1970er-Jahren die A110 und A310 unterwegs waren. Sie geben den Blick auf großformatige Bremsscheiben und orangefarbene Bremsbacken frei. Am athletisch geformten Heck finden sich die Kühlluftöffnungen für den Mittelmotor der Alpine Celebration. Die Motorabdeckung lässt sich durch die Abluftöffnungen der dunkel getönten Heckscheibe erkennen. Weiteres Kennzeichen des hinteren Karosserieabschlusses ist der großformatige Diffusor, der eine zentrale Rückleuchte einschließt und von zwei Auspuffendrohren aus gebürstetem Edelstahl eingerahmt wird.

Auch das berühmte Markenlogo in Form eines „A” mit gepfeiltem Querbalken findet sich gleich mehrfach an der Studie: auf dem Dach und dem Grill des Lufteinlasses sowie auf den vorderen Kotflügeln und an den Flanken. Eine Verbeugung vor den historischen Wettbewerbs- und Straßenfahrzeugen aus der Sportwagenschmiede in Dieppe an der Kanalküste stellt schließlich auch das Blau der Karosserielackierung mit kontrastierenden Elementen in Orange dar.

Alpine: Formel für Sportsgeist à la française Alpine wurde 1955 von dem Renault Händler und Rennfahrer Jean Rédélé in Dieppe an der Kanalküste gegründet. Der Markenname war eine Anlehnung an Rédélés Sieg bei der Rallye Coupe des Alpes im Jahr zuvor und stand für ein geniales Konzept: Alpine Modelle waren Sportwagen für jedermann, mit bewährter Renault Technik. Die junge Marke machte schnell mit Klassensiegen bei Rallyes, Straßen- und Rundstreckenrennen auf sich aufmerksam, darunter der erste Platz in der 750-Kubikzentimeter-Kategorie bei der „Mille Miglia” 1956. Ab 1963 trat Alpine auch bei den 24 Stunden von Le Mans an. 1978 steuerten Jean-Pierre Jaussaud und Didier Pironi ihren Renault Alpine A442B zum Gesamtsieg bei dem Langstreckenklassiker an der Sarthe.

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RENAULT ALPINE A110-50

HOMMAGE AN EINEN KLASSIKER: Mit der Studie Alpine A110-50 feiert Renault den 50. Geburtstag des kompromisslosen Sportlers Alpine A 110. Das Concept Car vereinigt typische Stilelemente der Automobillegende aus den 1960er und 1970er-Jahren mit Merkmalen der neuen Renault Formensprache, wie etwa dem neuen Markengesicht. Auch die blaue Karosserielackierung ist dem historischen Vorbild nachempfunden. Als technische Basis des Renault Alpine A110-50 dient das Wettbewerbsfahrzeug Mégane Trophy. 

50. GEBURTSTAG des Renault Alpine A 110

MODERNE INTERPRETATION: "Die Entwicklung dieses Concept Cars war ein großes Abenteuer, das unsere ganze Kreativität forderte. Wir wollten ein zeitgemäßes Fahrzeug schaffen, das die Leidenschaft von Renault für den Motorsport verkörpert", erklärt Axel Breun, Direktor Renault Konzeptfahrzeuge. "Für jeden im Team wurde mit der Arbeit an der Alpine Studie ein Traum wahr. Unser Ziel war eine moderne Interpretation der A 110 im Einklang mit ihrem Erbe", so Laurens van den Acker, Senior Vice President Corporate Design bei Renault. 

DESIGNDETAILS ZITIEREN DAS VORBILD: An das historische Vorbild erinnern unter anderem die runden Zusatzscheinwerfer in der Front mit gelben LED-Leuchten und das stark gewölbte Heckfenster, das beim Renault A110-50 den Blick auf den Motor freigibt. Auch der markante Grat in der Mitte der Fronthaube ist der Berlinette "Tour de France" nachempfunden, wie die A 110 bei ihrem Marktdebüt 1962 getauft wurde. Dies gilt ebenfalls für die seitlichen Lufteinlässe. Sie sind eine Reminiszenz an die dekorativen Sicken in den Seitenpartien des Originals. Im Concept Car dient die rechte Öffnung der Kühlung des Getriebes und die linke der Kühlung des Motorraums.

ALPINE BLAU: Eine Verbeugung vor der flachen „Flunder“ aus der Sportwagenschmiede von Jean Rédélé (1922-2007) stellt schließlich auch das Blau der Karosserielackierung dar. Der Farbton wurde eigens für die Renault Studie komponiert und ähnelt dem klassischen Alpine Blau der A 110. Die von kraftvollen Rundungen geprägte Karosserie ist komplett aus Kohlefaser gefertigt. Wie bei hochkarätigen Supersportwagen ist die Fronthaube vorne angeschlagen, während die Motorhaube nach hinten öffnet.

VON DER STUZDIE DeZir, CAPTUR, R-Space und Frendzy übernimmt der Renault A110-50 das neue Renault Markengesicht. Kennzeichen ist der prominent platzierte Renault Rhombus. Damit das chromglänzende Markenzeichen noch plastischer hervortritt, ist es vor einer schwarzen, quer über die Frontpartie verlaufenden Blende platziert, die die Scheinwerfer elegant miteinander verbindet und die Breite des Fahrzeugs betont. 

WIE EINE SKULPTUR: "Die sportliche Studie besitzt wie auch die historische Berlinette den Charakter einer Skulptur und steht für die drei Schlüsselwörter unserer Designphilosophie: einfach, sinnlich und warm", so Concept-Car-Direktor Breun. 

LENKRAD IM RENNWAGEN-STIL: Im vorwiegend schwarz gehaltenen Innenraum des Zweisitzers dominiert sachlich-sportliche Atmosphäre. Zu den Highlights zählt das Lenkrad mit Farbdisplay. Auf ihm lässt sich eine Vielzahl von Informationen abrufen. Die Technik hierfür stammt aus der Rennserie Formel Renault 3.5. Der Fahrersitz mit dem Schriftzug "Renault Alpine A110-50" ist mit Sabelt Renngurten ausgestattet.

STABILER GITTERROHRRAHMEN: Der Renault Alpine A110-50 basiert auf dem Mégane Trophy mit Rohrrahmen-Chassis und Mittelmotor-Layout. Mit einem Leergewicht von lediglich 880 Kilogramm erweist sich das Concept Car als würdiger Nachfolger der leichten A 110. Die Gewichtsverteilung von 47,8 Prozent auf der Vorderachse und 52,2 Prozent auf der Hinterachse gewährleistet höchste Fahrstabilität.

BODENEFFEKT SORGT FÜR TOP-AERODYNAMIK: Die Renault Studie zeichnet sich durch hohe aerodynamische Effizienz aus. Renault erreicht dies unter anderem durch einen Frontsplitter, der einen Teil der Luft unter das Fahrzeug lenkt, einen glatten Unterboden und einen Heckdiffusor, der die unter dem Fahrzeug entlangströmende Luft beschleunigt. Auf diese Weise entsteht ein Unterdruck, der den Renault Alpine A110-50 förmlich an den Boden saugt. Der verstellbare Heckflügel verstärkt die Bodenhaftung zusätzlich.

FÜR DEN EINSATZ im neuen Renault Concept Car wurde die Rahmenkonstruktion gezielt modifiziert und versteift. So erhielt der im Vergleich zum Mégane Trophy nochmals flachere Renault Alpine A110-50 unter anderem einen niedrigeren Überrollbügel und abgesenkte Aufnahmepunkte für den Motor. Im Chassis integrierte Pneumatikzylinder können das Fahrzeug bei Bedarf anheben. Auf diese Weise lassen sich Servicearbeiten an der Rennstrecke, wie etwa Reifenwechsel, noch schneller erledigen.

OPTIMALE AERODYNAMIK: Zur aerodynamischen Optimierung bedienten sich die Entwickler der computergestützten Strömungsmechanik (Computational Fluid Dynamics, kurz: CFD), wie sie auch in der Formel 1 zum Einsatz kommt. Hierbei wird mit Hilfe spezieller Software und leistungsfähiger Rechner der Luftfluss unter- und oberhalb des Fahrzeugs sowie im Heckbereich simuliert.

LUPENREINES RENNFAHRWERK: Vom Mégane Trophy übernimmt der Renault Alpine A110-50 den Radstand von 2.625 Millimetern. Die Spurweite ist auf 1.680 Millimeter vorne und 1.690 Millimeter hinten verbreitert, wodurch sich das Einlenkverhalten in Kurven verbessert. Variable Stoßdämpfer bieten zahlreiche Möglichkeiten zur Fahrwerksabstimmung.

KRAFTVOLLE BREMSEN: Die 21-Zoll-Räder mit Zentralverschluss ermöglichen den Einbau groß dimensionierter Bremsen: Vorne kommen innenbelüftete Bremsscheiben mit 356 Millimeter Durchmesser und 6-Kolben-Bremssätteln zum Einsatz. Hinten verzögern Scheibenbremsen im 330-Millimeter-Format mit 4-Kolben-Sätteln.

KRAFTPAKET MIT 400 PS UND 3,5 LITER HUBRAUM: Der Renault Alpine A110-50 wird vom gleichen 3,5-Liter-V6-Mittelmotor angetrieben wie das Cupmodell Mégane Trophy. Das Aggregat mit Vierventiltechnik und vier oben liegenden Nockenwellen mobilisiert 294 kW/400 PS. Dies entspricht einer spezifischen Leistung von 84 kW/114 PS pro Liter Hubraum. Der Saugmotor basiert auf einem Serientriebwerk der Renault-Nissan Allianz. Frischluft bezieht das Aggregat über eine Ansaugöffnung, die in das Dach integriert ist.

SCHNELL GESCHALTET: Der Renault Alpine A110-50 überträgt seine Kraft über ein halbautomatisches sequenzielles 6-Gang-Getriebe mit Schaltwippe am Lenkrad und 2-Scheiben-Kupplung an die Hinterräder. Das Getriebe ist längs hinter dem Motor eingebaut.
Quelle: Hersteller

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