VOLVO

VOLVO OCEAN RACE

Das Volvo Ocean Race 2014/2015 zeigte einmal mehr, warum die härteste Segelregatta der Welt ihren Namen zu recht trägt: Die Fahrt um den Globus verlangte den Teilnehmern alles ab; meterhohe Wellen, Sturmböen und extreme Temperaturschwankungen setzten Yachten und Crew-Mitgliedern gleichermaßen zu. Eine kleine Unaufmerksamkeit konnte schon schwerwiegende Folgen haben, wie das Team Vestas Wind leidvoll erfahren musste. Auf der zweiten Etappe „strandete“ die Crew auf einem Riff nordöstlich von Mauritius und beschädigte sich ihre Yacht so stark, dass eine Weiterfahrt erst nach aufwändigen Reparaturarbeiten und sechs Monaten Zwangspause möglich war. Das dänische Team um Skipper Chris Nicholson ist damit auch die einzige Crew, die keinen Etappensieg einfahren konnte.

Das Volvo Ocean Race 2014/2015 Nach der ersten Hochsee-Etappe von Alicante ins südafrikanische Kapstadt führte die Jubiläumsausgabe des Volvo Ocean Race nach Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten und ins chinesische Sanya. Zum Jahreswechsel wurde Auckland in Neuseeland angesteuert, bevor die Route der sieben Teams über Itajaí in Brasilien, Newport in den USA, Lissabon in Portugal und Lorient in Frankreich führte. Göteborg – der Heimat des schwedischen Automobilherstellers Volvo – war dann der finale Hafen. Unter den sieben startenden Teams befand sich mit SCA erstmals eine reine Frauencrew.

Das Volvo Ocean Race 2014/2015: Schon der Start des Volvo Ocean Race am 11. Oktober 2014 zeigte den Zuschauern auf den unzähligen Booten in der Bucht vor Alicante, dass diese Segelregatta viele Überraschungen bereithalten wird. Team Vestas Wind, deren Skipper Chris Nicholson bereits an vier Volvo Ocean Races teilgenommen hat, legte einen Frühstart hin. Die Frauen-Crew SCA entschied sich für das falsche Segel und kämpfte sich mühsam durch den engen Hafen-Kurs. Um die Straße von Gibraltar zu durchqueren, wählten die Mädels jedoch als einzige eine nördlichere Route und konnten so das erste Mal die Führung übernehmen. Bis zu den Kapverdischen Inseln gab es regelmäßige Führungswechsel, jedes Team war zeitweise einmal an der Spitze unterwegs. Nachdem sich Dongfeng Race vorn eingerichtet hatte, fiel das Team in Führung liegend mit einem gebrochenen Ruder zurück. Abu Dhabi Ocean Racing und Team Brunel wechselten sich anschließend an der Spitze ab, doch ab dem 31.Oktober war Abu Dhabi allein ganz vorn unterwegs. Doch Dongfeng Race kämpfte sich zurück und gönnte dem Spitzenreiter bis zum Zieleinlauf keine Verschnaufpause – der Lohn: ein zweiter Platz mit nur 12 Minuten Rückstand.

Das Volvo Ocean Race 2014/2015: Die 6.487 Seemeilen (12.014 Kilometer) lange Route nach Kapstadt führte durch die Straße von Gibraltar und einmal quer über den Atlantik. Auf Höhe des östlichsten Punktes Südamerikas wurde die Inselgruppe Fernando de Noronha vor der brasilianischen Küste umrundet, bevor es dann zielstrebig in Richtung der südafrikanischen Metropole ging. Mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 25 Knoten erreichten die ersten Teams nach 25 Tagen ihr Ziel.  Weiter geht es bereits am 15. November mit einem In-Port-Rennen vor Kapstadt: Vor der Küste der Millionen-Metropole demonstrieren die Teams ihr Können im Wettlauf gegen die Zeit, bevor es am 19. November auf die nächste, 6.125 Seemeilen (11.344 Kilometer) lange Hochsee-Etappe nach Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten geht. Die Route führt unter anderem durch den Indischen Ozean und den Persischen Golf. Die Ankunft der Segler in Abu Dhabi erfolgt voraussichtlich Mitte Dezember.

Das Volvo Ocean Race 2014/2015: Nach der ersten Hochsee-Etappe von Alicante ins südafrikanische Kapstadt führt die Jubiläumsausgabe des Volvo Ocean Race nach Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten und ins chinesische Sanya. Zum Jahreswechsel wird Auckland in Neuseeland angesteuert, bevor die Route der sieben Teams über Itajaí in Brasilien, Newport in den USA, Lissabon in Portugal und Lorient in Frankreich nach Göteborg – der Heimat des schwedischen Automobilherstellers Volvo – führt. Unter den sieben startenden Teams befindet sich mit SCA erstmals eine reine Frauencrew.

Das Volvo Ocean Race 2014/2015: Für die Platzierung der Teams sind die Hochsee-Etappen entscheidend. Erstmals wird beim Volvo Ocean Race das Low-Point-System angewendet, das heißt, dass der Sieger einen Punkt erhält, der Zweitplatzierte zwei Punkte usw. Dies gilt ebenso für die In-Port-Rennen, allerdings werden die Ergebnisse gesondert gewertet und nur bei Punktgleichstand für die Platzierung herangezogen. Somit wird das Team am Ende Sieger, welches die wenigsten Punkte erzielt hat.

Das Volvo Ocean Race 2014/2015: Die sieben baugleichen Volvo Ocean Race 65 Boote sind mit rund 20 Metern Länge 1,70 Meter kürzer als bei der letzten Regatta und mehr als drei Tonnen leichter, was unter anderem höhere Geschwindigkeiten erlaubt. Trotzdem müssen die Boote selbst widrige Bedingungen auf hoher See überstehen: Neben einem robusten Design sind sie deshalb mit modernen Sicherheits- und Kommunikationssystemen ausgestattet – genauso wie Volvo Modelle, die seit jeher Vorreiter in der automobilen Sicherheit sind.

Das Volvo Ocean Race 2014/2015: Die sieben Teams erlebten das Abenteuer ihres Lebens und kämpften stündlich mit zahlreichen Herausforderungen auf der anspruchsvollen Strecke.

Das Volvo Ocean Race 2014/2015: Die Einheitsyachten Volvo Ocean 65, die erstmals zum Einsatz kammen, waren für die Crewmitglieder Arbeits- und Lebensort zugleich.

Das Volvo Ocean Race 2014/2015: Fans des Volvo Ocean Race waren in diesem Jahr so nah an den Seglern dran wie nie zuvor: Mehrere Kameras und Mikrofone an Bord einer jeden Yacht lieferten exklusive Einblicke in das Leben der Crewmitglieder, ein Onboard-Reporter berichtete regelmäßig von hoher See. Doch nicht nur online, per App und am Fernsehen konnten Freunde die härteste Segelregatta der Welt verfolgen. Auch in den Start- und Zielorten einer jeden Etappe wurden Millionen Fans erwartet, die die Ankunft und Abfahrt der Boote live erleben wollen. Das letzte Volvo Ocean Race 2011/2012 hatte weltweit 1,55 Milliarden Fernsehzuschauer, 2,9 Millionen besuchten die sogenannten Race Villages vor Ort. Hinzu kamen viele Millionen Internetnutzer.

Den letzten Etappensieg auf der Strecke von Lorient (Frankreich) nach Göteborg (Schweden) konnte das Team Alvimedicia für sich verbuchen, vor Team Brunel und MAPFRE. Gewonnen hat das In-Port-Rennen Team Brunel vor Team SCA. Den Pokal als Gesamtsieger des Volvo Ocean Race 2014/2015 nahm das Team Abu Dhabi Ocean Racing mit Stolz entgegen. Mit dem Triumph vom Team Alvimedica auf dem letzten Teil der Route konnte sich jedes der sechs Teams, die alle Etappen bestritten hatten, auf mindestens einem Teilstück als Gewinner fühlen. Sechs Sieger in neun Rennen und Abstände von wenigen Minuten zeugen von Hochspannung bis zum Schluss. Ein Erfolg, der auch auf die 22,14 Meter langen Volvo Ocean 65 Boote zurückzuführen ist: Erstmals in der mehr als 40-jährigen Geschichte der Segelregatta starteten alle Teams mit dem gleichen Material. Auch eine reine Frauen-Mannschaft war in einer pink lackierten Yacht am Start: Mit ihrem Sieg auf Etappe acht haben sie eindrucksvoll ihr Können unter Beweis gestellt.

Das Volvo Ocean Race 2014/2015: MAPFRE gewinnt die vierte Etappe des Volvo Ocean Race 2014/2015: Mit gerade einmal vier Minuten Vorsprung sicherte sich das unter spanischer Flagge segelnde Team seinen ersten Sieg bei der härtesten Segelregatta der Welt.

Das Volvo Ocean Race 2014/2015: Weitere Informationen zur Punktevergabe und zum Volvo Ocean Race selbst finden sich online unter: www.volvooceanrace.com.
Quelle: VOLVO OCEAN RACE

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