ALFA ROMEO

ALFA ROMEO SPIDER

DER ALFA ROMEO SPIDER: Ein aussergewöhnliches Modell, mit dem einerseits an die ruhmreiche Alfa Romeo Tradition angeknüpft wird (von der Giulietta Spider der 50er Jahre bis zum legendären Duetto und dem Alfa Spider der Neunziger) und andererseits auch neue avantgardistische technische Lösungen präsentiert werden. Der neue Alfa Spider ist ein großzügiger Zweisitzer – 1.830 Millimeter breit, 4.396 Millimeter lang und 1.367 Millimeter hoch – charakterisiert durch breite Rücklichter und vier Auspuff-Endtöpfe, die den sehr temperamentvollen Aufritt unterstreichen. Der Innenraum des Alfa Spider ist einladend und hochwertig ausgestattet, dank der Verwendung von luxuriösen Materialien und wertvollen Details. Je nach Version gehören dazu die automatische Zweizonen-Klimaanlage und die Multifunktionstasten  für die Bedienung des Radios im Lenkrad, das Fahrsicherheits-Assistenzsystem VDC und die Cruise Control. Angeboten werden zwei Ausstattungsniveaus sowie zwei leistungsfähige Benzinmotoren: Der 2.2-Liter-JTS-Motor mit 136 kW/185 PS sowie der kraftvolle 3.2-Liter-JTS-Motor mit 191 kW/260 PS.

SPIDER AUCH MIT TURBODIESEL: Nicht mehr ohne Turbodiesel denkbar ist die Baureihe Alfa Romeo Spider. Kein anderer offener Zweisitzer wird gleich mit zwei leistungsfähigen Diesel-Aggregaten angeboten. Der 218 km/h schnelle Alfa Romeo Spider 2.0 JTDM 16V mit vier Zylindern leistet 125 kW (170 PS); der Spider 2.4 JTDM 20V mit fünf Zylindern entwickelt 154 kW (210 PS) und erreicht bis zu 231 km/h. Wird der Fünfzylinder mit Automatik (Q-Tronic) geordert, beträgt die Leistung 147 kW (200 PS). Bemerkenswert sind auch die Drehmomentwerte von 360 Nm (2,0 Liter) und 400 Nm (2,4 Liter). Mit durchschnittlich 5,4 l/100 km gibt sich übrigens der 170-PS-Diesel im Alfa Romeo Spider zufrieden, bei der 210-PS-Version sind es bescheidene 6,8 Liter. Werte, die für derart starke Motoren vor kurzem noch undenkbar waren. Stets serienmäßig an Bord aller Alfa Romeo mit Diesel-Motor: der Partikelfilter.

DIE SPORTSITZE: Einen deutlichen Komfortgewinn stellen die komplett neu entwickelten Sportsitze dar. Die Sitzposition wurde dabei weiter optimiert: Stärker ausgeprägte Wangen sorgen für mehr Seitenhalt, eine geänderte Lehnenkontur unterstützt den Rücken noch besser. Die Kopfstützen der Sitze sind, typisch für die Alfa Romeo Sportwagen, in die Lehnen integriert. Im oberen Bereich der Lehnen befindet sich die eingearbeitete Fahrzeugbezeichnung – „Spider“. Sonderserie Italia Independent für die Sportwagen-Saison 2010. Die weltweit auf 900 Exemplare limitierten Modelle werden ausschließlich in einem exklusiven Mattlack („Titan matt“) verkauft. Passend dazu gehören schwarze und ebenfalls in matt gehaltene 18-Zoll-Leichtmetallräder („Sport II“) mit 235er Reifen zum Ausstattungsumfang. Konzipiert wurden der geschlossene Alfa Romeo Brera und der offene Alfa Romeo Spider gemeinsam mit dem Modellabel „Italia Independent“, dessen Produkte – Brillen, Jacken, Anzüge, Schuhe, Taschen etc. – derzeit in Europas Metropolen für Furore sorgen. Gegründet wurde die Trendsetter-Marke „Italia Independent“ von Lapo Elkan, dem Enkel des ehemaligen Konzernlenkers Giovanni Agnelli.

IN DEN INNENRÄUMEN sind es ebenfalls edle Materialien, deren Haptik und Optik eine hohe Individualisierung erkennen lassen. Die Mittelkonsole und die Applikationen am Lederlenkrad bestehen aus Carbon. Kupplungs-, Brems- und Gaspedal sowie die Fahrer-Fußstütze werden aus Aluminium gefertigt. Das Rot der Nähte im Sportlenkrad beider Modelle bildet den sportlichen Kontrast zum schwarzen Leder. Ein spezielles Design kennzeichnet auch die Ziffernblätter der Instrumente. Stets an Bord beider Sportwagen sind darüber hinaus eine Cruise Control, Einstiegsleisten mit Edelstahleinsatz, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, eine Mittelarmlehne mit klimatisiertem Staufach, Parksensoren hinten, eine Audioanlage mit CD-Player, Multifunktionstasten im Lenkrad, elektrische Sitzlehnenverstellung, ein innovativer Airbagverbund von bis zu sieben Airbags, Follow-Me-Home-Funktion der Scheinwerfer sowie die dynamische Fahrstabilitätskontrolle „VDC“.

DER ALFA ROMEO SPIDER bietet einen überdurchschnittlich guten Schutz bei einem Heckaufprall. Das ergab aktuell eine Crashtestserie des britischen Versicherungsunternehmens Thatcham. Hintergrund der Untersuchung: Mit 54 Prozent gehört der Heckaufprall zu den häufigsten Unfallarten. Der Alfa Spider bieten hier mit neu konzipierten Sitzen und Kopfstützen ein Höchstmaß an Schutz vor den gefürchteten Halswirbelverletzungen. Er erhielt die Testernote „Gut“ – das beste Ergebnis dieser Untersuchungsreihe. Die getesteten Sitze werden aktuell auch in den Modellen Alfa Brera und Alfa 159 Sportwagon verbaut.

DIE SCHWESTERMODELLE Alfa Brera und Alfa Spider gehören zu den exklusivsten Coupés und Roadstern ihrer Klasse. Als weltweit erste Sportwagen überhaupt werden sie alternativ mit einem extrem drehmomentstarken und sehr sparsamen Turbodieselmotor (154 kW / 210 PS) angeboten. Zum Modelljahr 2008 wurden die Sportwagen sowohl technisch als auch im Hinblick auf ihre Ausstattung weiter perfektioniert. Serienmäßig ist ab sofort das elektronische Sperrdifferential „Electronic Q2“ an Bord. Es verbessert die Handlingeigenschaften der ohnehin agilen Alfa Romeo bei sehr sportlicher Fahrweise. Außerdem verfügen beide Modelle über komplett neu entwickelte Sportsitze.

AGILES HANDLING, sicheres Fahrverhalten und sportliche Rückmeldungen sind für einen Alfa Romeo seit jeher charakteristisch. Der neue Alfa Spider führt diese Tradition fort. Sein anspruchsvolles Fahrwerkslayout kombiniert Agilität mit einem ansprechenden Komfort. Moderne elektronische Fahrassistenzsysteme wie VDC (Vehicle Dynamic Control) mit ASR (Anti Slip Regulation), ABS und EBD (Electronic Brake Force Distribution) sowie der hydraulische Bremsassistent (HBA) und die Berganfahrhilfe Hill-Holder garantieren Fahrstabilität auf höchstem Niveau. Für die präzise Führung der vorderen Räder ist im neuen Alfa Spider eine moderne Doppelquerlenker-Konfiguration zuständig, die ein besonders agiles Einlenkverhalten ermöglicht. Diese aus dem Rennsport abgeleitete Technologie kommt in ähnlicher Form bereits im Alfa 159 sowie im Schwestermodell Alfa Brera zum Einsatz. Für den offenen Zweisitzer wurde sie in zahlreichen Details weiter optimiert.

DIE MEHRLENKER-HINTERACHSE des Alfa Spider reflektiert den aktuellen Stand der Fahrwerkstechnologie und kombiniert die markentypische Sportlichkeit des italienischen Herstellers mit außergewöhnlichen Komforteigenschaften. Je drei Längs- und ein Querlenker ermöglichen unter allen Bedingungen die exakte Kontrolle des Rades und sorgen für ein ebenso sicheres wie präzises Fahrverhalten bis in den hoch angesiedelten Grenzbereich hinein. So warten bereits die großzügiger dimensionierten, mit Doppelrohrstoßdämpfern ausgerüsteten Federbeine mit einem verbesserten Kompromiss zwischen Handling und Komfort auf, der konventionelle Lösungen klar übertrifft. Die erhöhte, nunmehr oberhalb des Radmittelpunktes angesiedelte Verankerung des Längslenkers ermöglicht einen größeren Federweg. Zugleich gestattet die hintere Hydraulikbuchse den exakt definierten Nachlauf des Rades. Beides bringt Vorteile beim Überfahren von Hindernissen. Hochfrequenten Schwingungen wirkt eine Traverse aus hochfestem Stahl entgegen, die über vier Dämpfungsbuchsen von der Karosserie isoliert wird. Ein Sturzlenker, der ebenso wie der Längslenker über Verbindungsbuchsen mit der hochsteifen Radnabe verbunden ist, kontrolliert die statische Radneigung und reguliert auch unter Rüttelbelastung den Sturzausgleich. Dies ermöglicht sowohl unter hoher Querbeschleunigung als auch auf unebenen Pisten die sichere Bodenauflage der Reifenlauffläche und sorgt für ein gleichmäßigeres Abriebverhalten der Pneus.

ALFA ROMEO hat sich bei der Entwicklung des Alfa Spider bewusst und aus ganz praktischen Erwägungen für die Fortführung der Stoffdach-Tradition entschieden. So wird zum Beispiel bei geöffnetem Verdeck das Kofferraumvolumen in keinster Weise eingeschränkt. Zugleich perfektionierten die Spezialisten aus Mailand das Softtop nicht nur im Hinblick auf Optik, Aerodynamik und Geräuschkomfort, sondern auch unter funktionalen Gesichtspunkten. Dies spiegelt sich in speziell konstruierten Bewegungsmechanismen wider, die ein besonders einfaches, rasches und sicheres Öffnen und Schließen ermöglichen.Das ebenso robuste wie leichte Verdeckgestell, das sich aus Stahl- und Aluminiumbögen zusammensetzt, lässt bei geschlossenem Dach eine durchgehende, harmonisch mit der Karosserie korrespondierende Silhouette mit fließenden Formen entstehen. Das Verdeck selber besteht aus zwei Lagen: Für die obere Schicht kommt ein schwer entflammbarer Stoff zum Einsatz, für die Innenseite ein schalldämmendes Textil. Zu den weiteren Maßnahmen, die Windgeräusche auch bei hoher Geschwindigkeit minimieren, gehören zum Beispiel speziell ausgeformte Führungskanäle der Seitenfenster. Sowohl bei offenem als auch bei geschlossenem Verdeck profitiert der Fahrkomfort des Alfa Spider zudem von der außergewöhnlichen Verwindungssteifigkeit der Karosserie, die störende Eigenfrequenzen ausschließt. Ein Tastendruck bei Fahrzeugstillstand und angezogener Handbremse genügt, um die elektronisch geregelte Verdeckautomatik zu aktivieren. Vor zu starken Luftverwirbelungen im Innenraum schützt ein Klarsicht-Windschott zuverlässig, das zwischen die beiden Überrollbügel eingespannt wird und den Reisekomfort nochmals verbessert.

Technische Daten des Alfa Romeo Spider

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