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BMW i8 CONCEPT

DAS BESTE AUS BEIDEN WELTEN – DER BMW i8 CONCEPT: Entgegen der rein elektrischen Auslegung des BMW i3 Concept spielen beim Concept i8 zwei unterschiedliche Antriebskonzepte in Kombination ihre Vorteile aus. Als PlugIn-Hybrid konzipiert, vereint er das Beste aus den beiden Antriebswelten von Elektro- und Verbrennungsmotor und kombiniert so maximale Effizienz mit höchster Dynamik. Eine Beschleunigung von unter 5 Sekunden von null auf 100 km/h bei einem Verbrauch im europäischen Zyklus von unter 3 Litern sind Werte, die so bisher kein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor auf diesem Leistungsniveau erreicht. Je nach Ladeverhalten und Fahrstrecke lassen sich diese Werte weiter reduzieren. Der Schlüssel dazu liegt in der intelligenten Kombination der beiden Motoren: Der E-Antrieb ist hier kein Zusatzantrieb, sondern fungiert als gleichwertiger Antrieb neben dem Verbrenner. So schafft der BMW i8 Concept ein neues und gleichzeitig ideales Verhältnis zwischen den beiden Motoren, das Effizienz und Dynamik optimal miteinander vereint.

MARKANTE FRONT: In der Frontansicht zeigt sich der dynamische Sportwagencharakter des BMW i8 Concept. Viele Ebenen interagieren in der Frontgestaltung miteinander, skulpturale Luftein- und Durchlässe erzeugen eine große Tiefenwirkung. Die ausdruckstarke Flächenbehandlung vermittelt Dynamik und visualisiert das sportliche Potential des Fahrzeugs. Die breit ausgeführte Niere und die flachen Scheinwerfer betonen die niedrige Höhe und den sportlich breiten Stand des Fahrzeugs. Die Voll-LED-Scheinwerfer des BMW i8 Concept zeigen die BMW i typischen U-Form mit zwei nebeneinander liegenden Bögen. Die beiden Scheinwerfer sind leicht nach hinten versetzt, werden von einem U-förmigen Rahmen umgeben und verleihen dem Fahrzeuge einen sportlichen und weltoffenen Eindruck. In der Motorhaube, kurz hinter der Niere, entspringt ein schwarzes, leicht transparentes „V“, öffnet sich in Richtung Windschutzscheibe und gibt dabei den Blick auf den darunterliegenden E-Antrieb frei. Dieses „V“ bildet außer-dem den optischen Ursprung des CFK-Moduls, zieht wie ein schwarzes Band weiter bis ins Heck und verbindet die Fahrzeugteile so optisch miteinander.

DAS DESIGN DES BMW i8 CONCEPT ist so besonders wie sein Fahrzeugkonzept, es verkörpert die perfekte Synthese aus Technik und Ästhetik. Seine gestreckte Linienführung und die flache Silhouette verleihen dem Fahrzeug bereits im Stand eine besondere Dynamik. Straff gespannte Flächen und präzise Kanten formen eine sehr skulpturale und organische Oberflächensprache. Der BMW i8 Concept scheint wie aus einem Guss gefertigt: Front, Seite, Heck und Dach gehen fließend ineinander über. Dynamische Flächen und Formen erzeugen reizvolle Licht- und Schatteneffekte, die den leichten und sportlichen Charakter des Fahrzeugs auf emotionale Weise unterstreichen. Große, transparente Fensterflächen schaffen eine besondere Leichtigkeit im Exterieur und bringen die besondere Effizienz des Fahrzeugkonzepts zum Ausdruck. Kurze Überhänge vorne und hinten komplettieren den sportlichen Gesamteindruck. Innerhalb seiner dynamischen Erscheinung bietet der 2+2-Sitzer Platz für vier Personen und verfügt damit über eine sehr hohe Funktionalität und Alltagstauglichkeit.

LAYERING IM INNENRAUM: Die Fahrerorientierung findet ihren Ausdruck vor allem auch über das ausgeprägte Layering im Interieur. Flächen, Ebenen und Fugen formen Funktionsbereiche und trennen sie voneinander ab. So ist auch der Fahrerbereich durch das Zusammenspiel zahlreicher Ebenen sehr dreidimensional gestaltet und deutlich vom Beifahrerbereich abgetrennt. In einer klar umfassenden Gestik laufen alle den Fahrer umgebenden Linien in der Hutze zusammen und formen einen sehr konzentrierten Fahrerlebnisplatz. Fahrrelevante Funktionen wie Gangwahlschalter, Start/Stopp-Taster oder die Parkbremse sind auf der Mittelkonsole um den Fahrer herum angeordnet und auch graphisch sehr stark auf den Fahrer ausgerichtet.

FAHRER- UND BEIFAHRERORIENTIERT: Daneben definiert der Fahrererlebnisplatz eine zweite Ebene, die für beide Frontpassagiere gleichermaßen zu erreichen ist. Hier sitzen der iDrive-Controller mit Touchoberfläche sowie die Klimabedieneinheit. Über der Instrumententafel thront das zentrale Informationsdisplay. Freistehend ausgeführt wirkt es besonders filigran und hochwertig. In der Instrumententafel integrieren sich die Tasten für Audio- und Klimabedienung beinahe nahtlos in die umgebende Fläche. Sie werden von hinten mit LEDs angestrahlt und wirken dadurch wie ein puristisches Touchbedienfeld. Durch die Ausführung als Tasten geben sie jedoch bewusst eine haptische Rückmeldung bei Betätigung und unterstreichen so den sportlicheren Charakter des BMW i8 Concept.

DAS GESTALTUNGSPRINZIP im Interieur das Spiel von ausdruckstarken Flächen auf mehreren Ebenen definiert durch präzise Linien – das Layering. Drei unterschiedliche Ebenen definieren den Innenraum, geben Funktionalitäten frei und formen sie gleichzeitig. Die drei Ebenen weisen Funktion zu und zeigen über die Farbigkeit gleichzeitig welche Funktion sie haben. Damit findet das Layering-Konzept aus dem Exterieur seine Fortsetzung im Interieur und zeigt auch die gemeinsame Gestaltung von Interieur und Exterieur. Die äußere Ebene, der weiße Layer, bildet die Trägerstruktur sämtlicher Geometrien im Innenraum. Die von ihm dargestellten Elemente wirken beinahe wie gefaltet, muten leicht an und sind doch stabil. Der innere Layer ist die Funktionsebene und eröffnet beispielsweise Sitzflächen oder Ablagemöglichkeiten. In der Instrumententafel befindet sich eine zusätzliche schwarze Ebene zwischen innerem und äußerem Layer, die die Technik integriert. Dieser Technik-Layer durchzieht das gesamte vordere Interieur und verbindet die Instrumententafel, Lenksäule und Lenkrad mit Kombiinstrument, zentralem Informationsdisplay und die Bedienelemente auch optisch miteinander. In ihm befinden sich beispielsweise die Öffnungen für die Luftausströmer und auch die Anzeigen sowie das Radio-/Klimabedienteil entwickeln sich aus diesem Layer.

DURCH DIE TRANSPARENTEN FLÄCHEN in Türen und Dach scheinen Exterieur- und Interieurdesign des BMW i8 Concept ineinander über zu gehen. Die klaren Formen des Innenraums bilden dabei einen reizvollen Kontrast zum dynamisch fließenden Exterieur und verleihen dem Interieur eine besondere Leichtigkeit und Dynamik. Das Farbkonzept und der grundlegende Aufbau des Interieurs des BMW i8 Concept sind ähnlich ausgeführt wie im BMW i3 Concept. Drei unterschiedliche Layer definieren auch hier die Trägerstruktur in Porcelain White, die schwarze Technikebene und den Komfort-Layer mit Leder in Mocca Brown. Akzente in Stream Blue auf Mittelkonsole, Instrumententafel und den Sitzen visualisieren die Effizienz und den nachhaltigen BMW i Charakter im Innenraum. Natürlich gegerbtes Leder und warme Farben unterstreichen im BMW i8 Concept die leichte, hochwertige und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Atmosphäre im Innenraum. Ein leichter Filz mit dreidimensionaler Netzstruktur bedeckt den Boden und unterstreicht die dynamische Ausrichtung des gesamten Interieur.

DYNAMISCHE SEITENANSICHT: Die präzise Linienführung in der Seite und der BMW i typische „Stream Flow“ schaffen eine starke Vorwärtsbewegung bereits im Stand. Weiterhin konnten die Designer durch den kompakt bauenden Elektromotor über der Vorderachse eine sehr flach verlaufende und aerodynamisch günstige Fahrzeugfront gestalten. Die Schwenktüren des BMW i8 Concept öffnen flügelartig nach oben und verleihen dem BMW i8 Concept eine sehr emotionale und sportliche Note. Die hochfeste Fahrgastzelle aus Carbon erlaubt einen großen Tür-ausschnitt und schafft damit gleichzeitig Zugang zu Front- und Fondsitzen. Ebenso wie das restliche Exterieur ist auch der Aufbau der Türen von der Überlagerung mehrerer Materialschichten geprägt. Unterhalb der Türen formt der silberfarbene Layer aus dem Schweller heraus eine starke Keilform in der Seite, die sich zum Heck hin öffnet. Ein blauer Akzent hebt die dynamische Bewegung des Schwellers hervor. Gemeinsam unterstreichen Motorhaube und Schwellergestaltung die Vorwärtsbewegung im Fahrzeug und verleihen dem BMW i8 Concept durch die fließende Gestaltung Leichtigkeit.
Quelle: Hersteller

WÄHREND AN DER VORDERACHSE der für den Einsatz im Hybridkonzept des BMW i8 Concept modifizierte Elektroantrieb des BMW i3 Concept sitzt, treibt ein turboaufgeladener Dreizylinder-Benziner mit 164 kW Höchstleistung und bis zu 300 Nm die Hinterachse an. Gemeinsam beschleunigen die beiden Motoren das Fahrzeug auf 250 km/h Spitze, dann wird abgeregelt. Ebenso wie der Elektroantrieb ist der Hochleistungs-Dreizylinder-Benziner mit 1,5 Litern Hubraum eine vollständige Eigenentwicklung der BMW Group und stellt technologisch die Speerspitze der konventionellen Antriebsentwicklung dar. Mit der Kombination beider Antriebe verkörpert der BMW i8 Concept die herausragende Motorenkompetenz der BMW Group.

EIN MASSGESCHNEIDERTER ENERGIESPEICHER zwischen Vorderachs- und Hinterachsmodul  versorgt den E-Antrieb an der Vorderachse mit ausreichend Energie, so dass der BMW i8 Concept rund 35 Kilometer rein elektrisch fahren kann. Nach weniger als zwei Stunden ist der Energiespeicher über die konventionelle Steckdose vollgeladen. Der Antrieb aus dem BMW i3 Concept wurde speziell für den Einsatz im PlugIn-Hybridkonzept des BMW i8 Concept, also im Verbund mit einer kleineren Batterie und dem zusätzlichen Verbrennungsmotor optimiert. Besonderes Merkmal des BMW i8 Concept ist der an den Verbrennungsmotor angebundene Hochvoltgenerator. Durch ihn kann der Verbrennungsmotor Strom erzeugen und den Energiespeicher laden. Diese Option dient lediglich zur Reichweitenerhöhung während der Fahrt und stellt keinen Ersatz für den Ladevorgang an der Steckdose dar.

HÖCHSTE FAHRDYNAMIK: Zwar kann der BMW i8 Concept rein elektrisch fortbewegt werden, der besondere Reiz des Fahrzeugs liegt jedoch in der Kombination beider Antriebe. Der BMW i8 Concept verbindet den drehmomentstarken Antritt des E-Antriebs mit der Leistung des Verbrennungsmotors, der seit vielen Jahr-zehnten die Kernkompetenz von BMW darstellt. Im BMW i8 Concept können beide Antriebsarten ihre Vorteile ausspielen und ergänzen sich dabei perfekt. So lassen sich eventuelle Zugkraftunterbrechungen bei Schaltvorgängen der Antriebe gegenseitig gezielt stützen und kompensieren. Insgesamt wird der BMW i8 Concept seinem Fahrer ein sehr dynamisches Beschleunigungserlebnis über den gesamten Geschwindigkeitsbereich vermitteln.

DURCH DIE BEIDEN ANTRIEBE können beim BMW i8 Concept alle vier Räder gleichzeitig angetrieben werden, ähnlich wie bei einem Allradfahrzeug. Somit erlaubt das Konzept, die fahrdynamischen Vorteile eines Fronttrieblers, eines Hecktrieblers und eines Allradfahrzeugs miteinander zu vereinen. Damit kann je nach Situation die jeweils optimale Antriebskonfiguration zur Verfügung gestellt werden. Auf trockener Fahrbahn steht dem Fahrer so beispielsweise beim Beschleunigen die maximale Traktion über alle vier Räder zur Verfügung und ermöglicht mehr Fahrdynamik und Fahrfreude bis in den Grenzbereich. Aber auch im Winter profitiert der Fahrer von den beiden unabhängig angetriebenen Achsen: Die vier intelligent angetriebenen Räder erhöhen die Sicherheit auf glatten Straßen, darüber hinaus ist ein Festfahren im Winter nahezu ausgeschlossen. Durch die Unterbringung des Elektroantriebs an der Vorderachse kann der BMW i8 Concept optimal rekuperieren, da aufgrund der dynamischen Radlastverlagerung beim Verzögern an Vorderrädern höhere Bremsmomente möglich sind. Wann immer die Möglichkeit zur Energierückgewinnung besteht, sorgen intelligente Fahrdynamiksysteme je nach Untergrund und Fahrsituation für ein Höchstmaß an Rekuperation, ohne Einbußen hinsichtlich Fahrstabilität und Fahrdynamik. So können auch bei Regen oder Schnee sehr hohe Rekuperationswerte erreicht werden. Je nach Anforderung wird die Verzögerung des Fahrzeugs zunächst durch das Rekuperationsmoment realisiert. Erst wenn eine stärkere Verzögerung gefordert ist, greift die konventionelle Bremsanlage.

BMW i DESIGNMERKMALE IN DER FRONT: Der nierenförmige Kühlergrill ist ein wichtiges optisches Erkennungsmerkmal für die Marke BMW. Als BMW Ikone hat die Niere natürlich auch ihren festen Platz in der Front eines BMW i Fahrzeugs. Optisch weiterentwickelt und blau hinterlegt zeigt sich die Niere bei den Fahrzeugen der Submarke in einer individuellen und markanten Ausprägung. Aufgrund der innovativen Antriebskonzepte benötigen die beiden BMW i Fahrzeuge keine großen Luftdurchlasses in der Front für die Kühlung, sie ist deshalb geschlossen. Daneben interpretieren die charakteristisch angeformten LED-Scheinwerfer das BMW Leuchtendesign neu. Die LED hinterleuchteten Bögen sind U-förmig ausgeführt und formen damit neben der prägnant gestalteten Niere einen wichtigen Teil des markanten BMW i Gesichts. Die reduzierte Ausprägung bringt die Effizienz und Leichtigkeit der Fahrzeuge zum Ausdruck und verleiht ihnen einen sehr eigenständigen Auftritt.  Der aerodynamisch optimierte “Stream Flow” bezeichnet eines der markantesten Designthemen der BMW i Fahrzeuge. Diese neue Art der Gestaltung des C-Säulenbereichs besitzt ähnlich wie der Hofmeisterknick der Muttermarke einen hohen Wiedererkennungswert. Wie Luftfahnen im Windkanal laufen zwei horizontale Linien von oben und unten in einem dynamischen Schwung in der C-Säule aufeinander zu und visualisieren die ausgefeilte Aerodynamik der BMW i Fahrzeuge. Für BMW i wurde die BMW typische L-Form der Heckleuchten neu interpretiert. Durch die Rückleuchtengestaltung zeigt sich eine klare Familienzugehörigkeit zur Muttermarke, gleichzeitig zeichnen sie das Heck auf individuelle Art und Weise und lassen sich dank ihrer charakteristischen Ausprägung auch bei Nacht eindeutig der Submarke zuordnen.

VORAUSSSCHAUENDES ENERGIEMANAGEMENT im BMW i8 Concept. Intelligente Navigationsfunktionen erlauben im BMW i8 Concept ein optimales Nutzen der vorhandenen Energieströme im Fahrzeug und reduzieren damit den Kraftstoffverbrauch deutlich. Sobald ein Ziel in das Navigationssystem eingegeben ist, berechnet das Fahrzeug aufgrund des Streckenverlaufs die energieoptimale Nutzung beider Antriebe. Je nach Streckenabschnitt ändert sich dann die Fahrzeugcharakteristik, so dass die Antriebe höchst effizient oder aber fahrdynamisch optimal eingesetzt werden.

DIE DYNAMIK IN AERODYNAMIK: Die ausgefeilte Aerodynamik des BMW i8 Concept zeigt sich in vielen Details. Im gesamten Fahrzeug dienen zahlreiche Karosserieelemente als Luftleitelemente. Schmale Öffnungen im Bereich der Frontschürze leiten die einströmende Luft gezielt in zwei geschlossene Kanäle, die so genannten AirCurtains. Diese führen an der Innenseite der Frontschürze zu den Radhäusern, wo die Luft beim Wiederaustritt durch eine sehr schmale Öffnung mit hoher Geschwindigkeit knapp an den äußeren Radflanken vorbeigelenkt wird. Der austretende Luftstrahl legt sich wie ein Vorhang seitlich über die Vorderräder und reduziert die Verwirbelungen in diesem Bereich auf ein Minimum. Da-rüber hinaus ist der Fahrzeugunterboden vollständig verkleidet und glattflächig gehalten, um verbrauchserhöhenden Luftwirbel unter dem Fahrzeug entgegen zu wirken. In der Seite bringt der charakteristische Stream Flow die optimierten Luftströmungen und Luftführung zum Ausdruck. Im Heck zeigen die Strukturen über den Heckleuchten sowie große Luftaustrittsöffnungen die ausgefeilte Senkung des Luftwiderstands im gesamten Fahrzeug.

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