MOBIUS MOTORS

MOBIUS II

MOBIUS MOTORS: Der Automobilhersteller Mobius Motors existiert seit 2010 und ist in Mombasa, Kenia ansässig. Mobius Motors entwirft, produziert und verkauft langlebige und erschwingliche Fahrzeuge für Afrikas Massenmarkt. Mit dem Mobius II hat der kenianische Hersteller ein Fahrzeug auf die Räder gestellt, das alte Tugenden des Defenders wieder aufgreift, robust, einfach zu reparieren und grundsolide. Genau das Richtige für die Pisten Afrikas!

Bisher dominieren Gebrauchtwagen aus Europa, Japan, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Indien das Straßenbild in Ostafrika. Durch die hohen Einfuhrzölle sind diese immer noch recht teuer und bleiben auch kostenintensiv, denn auf Afrikas Pisten altert ein Fahrzeug noch schneller als auf Deutschlands Schlaglochpisten. Für die dann fälligen Ersatzteile muss erneut tief in die Tasche gegriffen werden. 

Benson Kinyua ist ein erfolgreicher kenianischer Transportunternehmen aus Nairobi. Sein Geschäft, La Playa-Touren, ist schnell gewachsen und Benson Kinyua ersetzt seinen alten Fuhrpark durch den neuen Mobius II. Mit robustem Chassis und hervorragender Bodenfreiheit übertrifft Mobius II alle aktuellen Fahrzeuge Bensons und hilft, die Betriebskosten zu senken.

Juhudi Kilimo bietet Kleinbauern und Unternehmen Darlehen, Business- und Finanzlösungen an. Ihr Ziel ist es, die Ausbildung der ländlichen Bevölkerung, vor allem von Frauen und Jugendlichen, zu fördern und dadurch die Agrarproduktion zu verbessern und den Wohlstand zu fördern. Hierfür ist sie oft in schwierigem Gelände unterwegs und transportiert auch oft schwere Gerätschafte wie zum Beispiel Bewässerungssysteme. Für Juhudi ist dabei der Mobius II zu einem zuverlässigen und unentbehrlichen Begleiter geworden.

Frau am Steuer … auch in Kenia eine Selbstverständlichkeit.

MOBIUS II: Kein Schnörkel und Luxus, dafür einfach, robust und mit hoher Tragfähigkeit.

DER GROSSTEIL der festen Straßen in ländlichen und stadtnahen Gebieten von Afrika, südlich der Sahara, sind gespickt mit Schlaglöchern und Rissen. Die Landstraßen sind vor allem unebene Sand- und Feldwege, was jeglichen Transport schwierig macht und eine erhebliche Einschränkung der Mobilität bedeutet.

GEBAUT FÜR DIE LOKALEN BEDÜRFNISSE und den afrikanischen Massenmarkt. Der Preis ist vergleichbar mit einem sieben Jahren alten Gebrauchtfahrzeug. Mobius zielt darauf ab, Transportunternehmer in ganz Afrika nicht nur mit mehr geeigneten Fahrzeugen zu beliefern, sondern bietet auch eine günstige Finanzierung für seine Fahrzeuge an.

DER MOBIUS II auf Fahrt durch Afrika. Mit seinem einfachen aber gefälligen Design gefällt der Wagen.

KLIMA-ANLAGE, NAVI UND ENTERTAINMENT-SYSTEME? Fehlanzeige … aber dafür günstig und robust - mit einer Stoßstange, die den Namen auch verdient.

DER MOBIUS II will Afrika unabhängig machen von teuren Altwagen-Importen. Fällt bei der Technik mal etwas aus, muss er nicht an den Diagnosestecker! Es reichen ein wenig Erfahrung und ein Werkzeugkasten, um ihn wieder in Fahrt zu bringen. Ein Vierzylinder Benzinmotor mit 86 PS beschleunigt den fast 1.300 kg schweren Achtsitzer auf maximal 120 km/h, schon zu schnell für die meisten kenianischen Pisten.

GROSSE KLAPPE für saftiges Grün, Ziegen, Ausrüstung oder aber sechs Personen. Bis zu 625 kg dürfen laut Hersteller zugeladen werden, in der Praxis dürfte es etwas anders zugehen.

GLATTE FLÄCHEN aus Stahlblech. Bei dem ersten Mobius wurden noch Aluminiumbleche verbaut, was sich in der Reparaturpraxis aber als zu teuer und aufwändig erwies.

DER PREIS des seit Herbst 2014 angebotenen Mobius Two liegt bei rund 1.000.000 Kenia-Schillingen.

Quelle: AT/Hersteller

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