VOLKSWAGEN

VOLKSWAGEN BUDD-e

VOLKSWAGEN BUDD-e: Volkswagen präsentierte auf der CES in Las Vegas die innovative Studie BUDD-e. Sie basiert auf dem Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) und ist der nächste große Schritt für Elektrofahrzeuge. Der 181,0 in / 4.597 mm lange Minivan nutzt den umbauten Raum perfekt und folgt damit konzeptionell den Gesetzmäßigkeiten des MEB. Breit ist der Wagen 76,4 in / 1.940 mm, hoch 72,2 in / 1.835 mm. Damit liegt der BUDD-e in der Länge zwischen den in Europa erfolgreichen Volkswagen Vans Touran und Multivan T6; allerdings ist die Studie breiter als die zwei bekannten Serienmodelle. Mit beiden Modellen teilt er sich zudem die praktische Heckklappe und mit dem Multivan die rechte Schiebetür. Durch seine große Breite und einen vergleichsweise großen Radstand (124,1 in / 3.151 mm) bei extrem kurzen Überhängen (vorn 27,3 in / 694 mm, hinten 29,6 in / 752 mm) zeigt der BUDD-e ausgesprochen knackige Proportionen. Eine neu entwickelte Hinterachslenkung sorgt für einen sehr kompakten Wendekreis von 37,7 ft / 11,5 m und eine verbesserte Dynamik.

VOLKSWAGEN BUDD-e: Vor 2300 Gästen erklärte der Vorstandsvorsitzende der Marke Volkswagen, Dr. Herbert Diess: „Der BUDD-e ist ein realistischer Trendsetter“. Volkswagen bleibt auf seinem innovativen Kurs. Die Weltpremiere BUDD-e zeigt den nächsten Schritt in die Mobilität der Zukunft. Mit seinem neu entwickelten Elektroantrieb sind Reichweiten von bis zu 533 Kilometer (NEFZ) möglich.

VOLKSWAGEN BUDD-e: Die Systemgesamtleistung des allradgetriebenen Fahrzeugs liegt bei 235 kW/317 PS.
Package – perfekt genutzter Raum. Dass sich mit dem MEB völlig neue Package-Perspektiven ergeben, verdeutlicht im BUDD-e die Anordnung des Heiz- und Klimagerätes: Das System wurde komplett in den Vorderwagen integriert. Diese Anordnung vergrößert das Platzangebot im Vorderwagen, perfektioniert die Luftqualität (durch größere und bessere Filter) und sorgt parallel für eine optimale Akustik (durch reduzierte Lüftergeräusche).

VOLKSWAGEN BUDD-e: Die Designer des BUDD-e setzten auf die klare Ästhetik der Funktion. Nicht zuletzt deshalb kennzeichnet diesen Volkswagen Van eine ikonenhafte Anmutung – funktional, progressiv, clean, kraftvoll und sympathisch zugleich. Lackiert ist die Studie in den zwei Farbtönen „Nevada White“ (Karosserie unterhalb der Fensterkante) und dem goldenen „Phoenix Copper“ (Dachpartie). Die Studie ermöglicht durch die Batterieanordnung im Fahrzeugboden eine völlig neue Innenraumgestaltung, ohne Einschränkungen. Dazu Dr. Diess: „Wir entwickeln komplett neue und einzigartige Fahrzeug-Konzepte – speziell für die Langstrecken-Elektromobilität.“

VOLKSWAGEN BUDD-e: Mit seinem Frontpartiedesign macht der BUDD-e unmissverständlich klar, dass hier ein Volkswagen unterwegs ist. Besonders stilprägnant ist der Bereich rund um das VW-Zeichen: Das komplett in transparentem Kunststoff gehaltene Karosserieelement kann auf verschiedenste Art und Weise über intergierte LED-Module hinterleuchtet werden. Dabei entsteht ein Außen-Ambientelicht, das zu den Seiten hin als schmaler Streifen einmal um den Van herumgeführt wird. Die Hauptscheinwerfer, ebenfalls in LED-Technik ausgeführt, befinden sich weiten oben. Links und rechts von ihnen wird die transparente Fläche mit den dort eingearbeiteten LED-Blinkern bis weit in die Silhouette fortgeführt. Von vorn betrachtet, schlägt das v-förmige Design der transparenten Fläche eine Brücke zum Volkswagen Ur-Van und zum Käfer, transferiert das Thema aber mit einer völlig neuen Interpretation dieser Marken-DNA in die Zukunft. Der BUDD-e ist eine moderne Interpretation des ersten Bulli von Volkswagen. Ein Highlight ist dabei der Ladezyklus. Bereits nach rund 30 Minuten ist die Batterie wieder zu 80 Prozent geladen.

VOLKSWAGEN MINIVAN BUDD-e: Stilprägend sind in der Silhouette die flache und langgestreckte Dachlinie, die ebenso langen Fensterbänder mit verglasten A-Säulen, die 21-Zoll-Leichtmetallfelgen und die vorn bis in die Seitenpartie herumgezogenen Lichtmodule. Oberhalb dieses transparenten Leuchtkörpers ist wie skizziert ein schmaler LED-Streifen angeordnet, der als Charakterlinie und äußere Ambientebeleuchtung einmal komplett um den Wagen herumführt. Besonders clean wirkt die Silhouette zudem durch die nicht vorhandenen Türgriffe und Außenspiegel, da diese Module durch elektrische Lösungen neu konzipiert wurden. Folgt der Betrachter dem seitlichen Fensterband nach hinten, fällt der Blick auf die ausgestellten D-Säulen, in die seitlich nach oben hin zudem das LED-Band der Rückleuchten mit hineinläuft. Das erste Modell auf der Basis einer ebenso neuen wie progressiven Volkswagen Technologiematrix für E-Fahrzeuge. Reichweite des Vans: bis zu 233 Meilen (USA / EPA estimated real-world driving range) respektive 533 Kilometer (Europa / NEFZ). BUDD-e zeigt mit seinem ikonenhaften Design zudem Charisma. Ein Volkswagen, der die Geschichte der Marke atmet und gleichzeitig mit präziser Klarheit Kurs auf die unmittelbare Zukunft nimmt. Und die ist maximal vernetzt. BUDD-e wird dabei zur mobilen Schnittstelle zwischen der Welt an Bord und der Welt da draußen. Das Auto im Internet der Dinge. Mit Zugriff auf das Zuhause – Smart Home – oder die Arbeitswelt. Ausgestattet mit der nächsten Infotainment-Generation, die das Reisen zum interaktiven Erlebnis macht.

Gegenwart trifft Zukunft. Wie sehr sich das Reisen bereits um das Jahr 2019 herum verändert haben wird, veranschaulicht Volkswagen auf der CES an Bord des BUDD-e. Vier Freunde werden mit dem Wagen fiktiv von San Francisco nach Nevada fahren, um dort ein in den USA legendäres Festival zu besuchen. Es wird eine interaktive Reise in die Welt von morgen. Eine Welt, in der die im Januar 2016 in Las Vegas mit dem BUDD-e gezeigten Technologien der Zukunft mit hoher Wahrscheinlichkeit Gegenwart geworden sind. Zu diesen Technologien gehört auch die neue konzeptionelle Matrix der Volkswagen E-Fahrzeuge: der Modulare Elektrifizierungsbaukasten (MEB). Mit ihm könnten gegen Ende des Jahrzehnts im Bereich der Großserienmodelle erstmals rein elektrische Reichweiten auf dem Niveau heutiger Benziner möglich werden. Parallel soll die Zeit zum Laden der Batterie bis dahin auf rund 30 Minuten (80 Prozent Kapazität) verkürzt werden. Es wäre der Durchbruch des Elektroautos.

MEB – die neue Architektur für Volkswagen E-Fahrzeuge: Mit dem BUDD-e hat Volkswagen einen Minivan entwickelt, der konsequenter als jedes andere Auto zuvor als Teil des Internets mit seiner Umwelt vernetzt ist – das kommunikativste Auto seiner Zeit. Vieles an diesem Volkswagen ist anders. Als erstes Modell des Volkswagen Konzerns entstand die Studie auf der Basis des neuen Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB). Diese Architektur wird die Elektroautos und damit das Automobil generell grundlegend verändern. Denn der MEB wirft jeglichen Ballast der fossilen Gegenwart ab; er wurde konsequent für Elektroautos konzipiert. Und damit werden sich das Karosseriedesign, das Interieurdesign, das Package und die Antriebscharakteristik der elektrisch angetriebenen Volkswagen signifikant ändern. Die MEB-Vorteile im Überblick:
• Große Innenräume bei möglichst kleiner Verkehrsfläche, um das Handling überall auf der Welt einfach zu gestalten.
• Hohe Agilität; kraftvolle Antrittsstärke gepaart mit Wendigkeit.
• Durch die neue Fahrzeugarchitektur optimal nutzbare Innenräume mit einem positiven Raumgefühl.
• Höchste Funktionalität und Vernetzung durch neue Anzeige- und Bedienkonzepte.
• Ein Höchstmaß an konsequentem Insassenschutz.
• Eine neue, wiedererkennbare und eigene Design-Identität durch neue Freiheiten bei Proportionen und Formgebung – jedes MEBFahrzeug wird als solches erkennbar sein.
• Kostengünstiger Zugang zur E-Mobilität. Gleichzeitig große Reichweiten auf dem Niveau heutiger Benziner, um den Wagen als Erstfahrzeug nutzen zu können.

Antriebsdaten – das erste MEB-Conceptcar. Der auf der CES in Las Vegas vorstellte BUDD-e ist wie skizziert der erste Volkswagen, der die Gene des neuen Modularen Elektrifizierungsbaukasten in sich trägt. Durch den MEB ergibt sich eine Antriebsarchitektur, die konsequent auf den Einsatz von kompakten Elektromotoren und Hochleistungsbatterien zugeschnitten wurde. Die Batterie mit einem Energiegehalt von 92,4 kWh ist flach und raumsparend im nahezu gesamten Fahrzeugboden des BUDD-e untergebracht. Sie versorgt zwei Elektromotoren, über die beide Achsen angetriebene werden.
• Die vordere E-Maschine entwickelt 100 kW (200 Nm), die hintere 125 kW (290 Nm); als mechanische Systemleistung stehen 225 kW zur Verfügung.
• Bei voll geladener Batterie ergibt sich eine Gesamtreichweite von bis zu 233 Meilen (USA / EPA estimated real-world driving range) respektive 533 Kilometern (Europa / NEFZ). Damit liegt der BUDD-e auf dem Niveau heutiger Benziner.
• Geladen wird die Batterie entweder per Stecker oder induktiver Schnittstelle. Bei einer Ladeleistung von 150 kW (DC) ist die Batterie nach etwa 30 Minuten wieder zu 80 Prozent geladen.
• Das Allrad-Antriebssystem der Studie ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 112 mph / 180 km/h. Den Sprint auf 60 mph absolviert der Zero-Emission-Van in kurzen 6,9 Sekunden.

VOLKSWAGEN BUDD-e: Solarzellen im Glasdach sorgen für zusätzliche Ladung der Batterien.

VOLKSWAGEN BUDD-e: BUDD-e überzeugt dabei mit einer neuen Art der Bedienung und Informationsaufbereitung. Alles passiert intuitiver denn je. Touch- und Gestensteuerung gehen nahtlos ineinander über; Schalter und Tasten verschwinden; einzelne Displays verschmelzen zu großformatigen Infotainmentpanels; aus analogen Spiegeln werden digitale Screens. Die Matrix dieser neuen, interaktiven Infotainment- und Bediensysteme katapultiert die Reisenden an Bord der Volkswagen Studie zeitlich sanft nach vorn – bis an das Ende dieses Jahrzehnt.

Interieur-Design – mobil zuhause. Die Architektur des neuen Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) verändert komplett das Package des Autos. Und das ist eine Steilvorlage für die Interieur- Designer. Sie können einen Raum schaffen, der nach vorn kaum mehr durch Antriebstechnologien eingeschränkt wird. Genau das zeigt BUDD-e. Denn hier wurde die klassische Schalttafel mitsamt der ebenso klassischen Schalter kurzerhand abgeschafft. Sie wird in der Zukunft der Elektromobilität nicht mehr gebraucht. Vielmehr hat das Designteam die Instrumente – das Human Machine Interface der nächsten Generation – als Displayfläche in einer frei schwebenden Anmutung wie ein Tablet im Raum vor dem Fahrer angeordnet. Leichtigkeit prägt nicht nur den Fahrerarbeitsplatz, sondern das gesamte in blaue, silberne und weiße Flächen getauchte Interieur.

VOLKSWAGEN BUDD-e: Fahrer- und Beifahrersitz sind auf einem Holzboden angeordnet. Das Holz ist keine Folie oder Furnier, sondern zeigt seine ursprüngliche dreidimensionale Maserung.

VOLKSWAGEN BUDD-e: Will sich der Beifahrer mit den Freunden im Fond unterhalten, dreht er einfach den (wie den Fahrersitz) mit einem Integralgurt ausgestatteten Sitz. Im Fond gibt es eine weiche Teppichfläche und zwei klassische Sitzplätze für die Fahrt. Macht BUDD-e Pause, kann darüber hinaus aber ebenso eine längs zur Fahrtrichtung angeordnete Sitzfläche genutzt werden. Darüber ist ein 34 Zoll großer Monitor in die Seitenwand des Volkswagen integriert.

VOLKSWAGEN BUDD-e: Auch im Fond ist es ein Ambiente, das von Leichtigkeit geprägt wird. Eine Lounge, um mobil zuhause zu sein. Das mit dem BUDD-e gezeigte Interieur ist dabei keine Fiktion. Die vorderen Sitze etwa basieren auf heutigen Serienlösungen. Das gesamte Innenraumkonzept ist darauf ausgelegt, realisier- und bezahlbar zu sein. Und das ist typisch für Volkswagen.

Anzeige- und Bedienkonzept – Revolution statt Evolution. Der für die CES konfigurierte Zero-Emission-Van ist aufgrund seiner besonderen technischen Ausstattung ein Viersitzer. Stilprägend für den Innenraum des BUDD-e ist darüber hinaus das völlig neue und in jeder Hinsicht progressive Human-Machine-Interface – das Anzeigeund Bedienkonzept von morgen. Alles ist hier extrem clean gestaltet und intuitiv nutzbar. Die gesamte technische Architektur der Infotainment- und Steuerungssysteme und deren Design macht einen Sprung, wie er mit dem Wechsel des Tastatur-Handys auf das Smartphone oder in jüngster Zeit von der analogen Uhr auf die Smartwatch vergleichbar ist. Revolution statt Evolution.

Das Auto als Lounge. Wer die Schiebetür per Gestensteuerung von außen öffnet, tritt ein in einen Innenraum, der mehr an eine Lounge als an ein Automobil im üblichen Sinne erinnert. Das Auto als Loft. So eingerichtet, wie man es braucht.

VOLKSWAGEN BUDD-e: Fuß vor dem Sensor und die Heckklappe öffnet sich elektrisch.

VOLKSWAGEN BUDD-e: Von hinten betrachtet wird deutlich, dass durch die in Hochglanzschwarz gehaltenen D-Säulen der Fahrwind strömt; die aerodynamische Konzeption reduziert den Luftwiderstand und optimiert gleichzeitig den Anpressdruck auf der Hinterachse. Die cleane und ikonenhafte Gestaltung setzt sich bis in das Heck fort. Dort sind es die großflächige und an den Volkswagen Ur- Van erinnernde Heckklappe, die bis in die D-Säulen hochreichenden LED-Bänder der Rückleuchten und das umlaufende Ambientelicht, die dem BUDD-e ein ganz unverwechselbares Charisma verleihen. Ein Kennzeichen der Volkswagen Elektroautos ist last but least eine C-förmige LED-Signatur als Einfassung der ausfahrbaren Drop Box.
Quelle: Hersteller

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