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ZIL EINE RUSSISCHE TRADITIONSMARKE

DER NEUE TSCHAIKA VON ZIL: Während Lenin noch Rolls Royce aus der Zarenzeit fuhr, benutzten seine Nachfolger im Kreml  Fahrzeuge der Marke SIS/ZIL, zumindest für öffentliche Anlässe. Privat war konnte das schon mal anders sein, so setzte Breschnew einen Rolls Royce des Klassenfeindes 1980 höchstpersönlich gegen die Kremlmauer. Nach der Perestroika und den Verfall des Sowjetreiches fuhren die neuen Kremlherren dann gern BMW und Mercedes. Putin und Gefolge wollen nun zurück zum alten nationalen Stolz und lassen sich von der russischen Traditionsfirma ZIL eine exklusive Staatskarosse zimmern. Das Design ist eine konsequente Vorsetzung der Vorperestroikamodelle. Wir geben einen Überblick über die Modellgeschichte der Firma ZIL.

New Zil

ZiL-41047 Limousine

ZiL-41041 Sedan

ZiL- 5301P1

ZiL-432932

ZiL-43272N

ZiL-4334B1E

Gegründet wurde das Unternehmen ZIL  1916 unter dem Namen AMO (Maschinenbau-Aktiengesellschaft - Akzionernoje maschinostroitelnoje obschtschestwo). Es baute damals Lastwagen in Fiat Lizenz. Auch heute produziert es hauptsächlich Lastwagen und Kleintransporter. In der Stalin-Zeit hieß ZIL noch SIS,  Sawod imeni Stalina   (Werk im Namen Stalins)bis zur Entstalinisierung. Der neue zeitgemäß, politische korrekte Name war nun ZIL, Sawod  imeni Lichatschowa/ Werk im Namen Lichatschow, Lichatschow war Direktor des Werkes. Seit 1992 ist ZIL eine Aktiengesellschaft und kooperiert unter anderem mit Caterpillar.
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ZIL-TSCHAIKA